| Granittrail - von Gmünd nach Persenbeug | ||||
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Die erste Frage, die sich bei unserer Planung stellt:
Wie kommen wir samt Rad nach Gmünd?
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ETAPPENBESCHREIBUNG Abenteuerlustig
beginnen wir nun den Trail zu erforschen (der Pfeil befindet sich direkt
vor dem Bahnhof) - doch kein Granit, kein Schotter, keine Erde, keine
Wiese unter unseren Gummireifen zu finden! |
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| Hier
sei kurz erwähnt, dass sich das mitgenommene Kartenmaterial über
den Granittrail (gefunden auf www.mbike.at)
als etwas ungenau herausstellt. Auch die Kilometer- und Höhenmeterangaben
stimmen mit unseren Aufzeichnungen nicht hundertprozentig überein.
Diese Wegbeschreibung kann nur zur Schaffung eines groben Überblicks
dienen. Endlich zeigt ein Wegweiser rechts in den Wald hinein. Die Rennradpiste verwandelt sich schlagartig in eine lässige Wald-, Wurzelpassage. Von nun an bleibt Asphalt wirklich die Ausnahme. Forstwege, nette Abfahrten und Trails regieren das Geschehen, Granitfelsen und kleine Bäche umrahmen unseren Weg. |
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Tipp:
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Nach 450 hm und ich weiß nicht wieviel mehr als 10 km stellen wir in Arbesbach fest, dass hier kein Quartier für uns zu finden ist. Nach kurzen Erhebungen machen wir uns auf den Weg nach Altmelon. Die Wirtsleute im Gasthof Lichtenwallner geben uns dann eine famose Bleibe. (Übernachtung samt Frühstück: 25 Euro) Erleichtert kann nun auch Erwin mit einem delikaten Schweinsbraten samt Waldviertler Knödel seine Energiespeicher auffüllen. |
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| Die
Weiterfahrt nach Bärnkopf ist doch zäher
als erwartet. Wer die ursprüngliche Granitbeißer-Marathon-Streckenführung
kennt, braucht sich nur an die letzten sechs Kilometer vor dem Ziel erinnern.
Gutenbrunn kennen wir vom Langlaufen. Doch dann geht es nur mehr bergab bis Ysper bzw. Altenmarkt. Wenn man hier, so wie wir, einen ausgiebigen Mittagsschmaus einplant, sollte wirklich überlegt werden, ob der Granittrail nicht besser - so wie begonnen - ausklingen soll: und zwar auf Asphalt rollend bis Persenbeug. |
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Der letzte Berg über Neuwaldhäusl kann nur Selbstquälern empfohlen werden. Schiebend bewältigen wir die Höhenmeter über Stock und Stein und noch mehr Stock. Es bietet sich am Gipfel kein Panorama, auch die Abfahrt kann die unlustige Schieberei nicht mehr wettmachen. |
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Nachdem
sich eine Regenwolke genau über uns seiner Last entledigt hat, entscheiden
sich Thomas und ich für die Rückreise per Bahn (Abfahrt Persenbeug:
15:21 Uhr, Ankunft in Krems um 16:57 Uhr). Während wir im „Speisewagen“ unseren Löskaffee schlürfen, können wir beobachten wie Erwins knallgelber Rucksack-Regenüberzug immer wieder zwischen den Weingärten hervorblitzt. Der Biker-Stolz treibt Erwin hurtig voran, sodass dieser schließlich nur satte fünf Minuten nach mir zu Hause in Thallern eintrudelt. |
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Fazit: Zwischen anfänglichem Einrollen auf Asphalt und einem nicht allzu überwältigenden Finale liegt ein netter, ausgezeichnet beschildeter, meinen Erwartungen durchaus gerechtwerdender, sehr empfehlenswerter Granittrail. |
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| BILDER ZUR TOUR | ||||
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